Auftanken auf Hainan
Das letzte halbe Jahr war geprägt von gesundheitlichen Problemen, und wie im letzten Sommer hat auch dieses Mal ein Doc erst unmittelbar vor Abreise in den Urlaub den Daumen hoch gemacht. Uff.
Eigentlich wollte ich diesmal in Europa bleiben, Teneriffa vielleicht oder Italien. Beim Stöbern bin ich dann aber über „mein“ Hotel vom letzten Jahr auf Hainan gestolpert, viel mehr Leistung für weniger Kohle. Kurz – 10 Sekunden – überlegt und gebucht. Diesmal ohne Peking, direkt nach Sanya. Naja, was heißt direkt? Bahnanreise nach Amsterdam, und ja, richtig viel Verspätung. Zum Glück hatte ich eine Übernachtung in Amsterdam eingeplant und konnte so entspannt nach dem Frühstück zum Flughafen tuckern. Langstrecke nach Guangzhou war dank Fensterplatz hinterm Notausgang mit viel Beinfreiheit verbunden, von Turbulenzen in den Schlaf geschaukelt und tatsächlich ausgeruht (!) in Guangzhou angekommen.
Immigration in Guangzhou mit einer Neuerung: Einreisekarte wird jetzt digital ausgefüllt, nicht mehr auf Papier. Willkommen in China. Aufenthalt in Guangzhou hat sich gewitterbedingt verlängert, mit einer guten Stunde Verspätung ging es dann los. Beim Anflug auf Sanya ein erster Blick aufs Hotel, cool. 🙂
Letztes Jahr hat es eine Zeitlang gebraucht, bis der Didi-Fahrer und ich zueinander gefunden hatten, also bin ich diesmal direkt zum Taxistand, dabei ein paar Schwarztaxis abwimmeln und dann Abfahrt.

Das Hotel steht auf (künstlichen) Phönixinsel, die mit einer Brücke mit Sanya verbunden ist. Zimmer in der 21. Etage, diesmal mit Blick auf die andere Seite der Bucht. Ausgepackt und dann ein Schläfchen auf dem Balkon.
Ihr findet mich jetzt im Pool, den ich meistens für mich hab (bewacht von 7! Bademeistern) oder mit nur 2-3 Leuten teilen muss. Oder am Strand oder in der Balkonbadewanne mit Blick auf die Bucht.

An dieser Stelle ist strenges Badeverbot, fiese Strömung.

Oder ich bin unterwegs in der Stadt. Grüße gehen raus an J. und F. 😉

Leihscooter habe ich auch entdeckt, das muss ich die Tage unbedingt ausprobieren.

Abends relaxen in der Skybar und die Aussicht genießen bis die dichtmacht und dann lasse ich den Tag auf dem Balkon ausklingen. Oder vor der Glotze, Argentinien vs. Ägypten im chinesischen TV – die Kommentatoren gingen so mit, als ob sie China und nicht Messi anfeuern würden.










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